Leonore Enzmann: Wer ist das?

26. Februar 2017

Elster

Elster


Gedicht, Tiere, Tiergedicht, Leonore Enzmann

Wer ist das?

© Leonore Enzmann

Es tiriliert die Amsel schön,
es jauchtst der Fink begehrlich.
Es tschilpt der Spatz und in den Höhn,
da kreist der Greif gefährlich.

Der Kuckuck ruft aus voller Kehl´
Die Nachtigall stimmt an ihr Lied.
Die, von der ich Euch jetzt erzähl´,
am hübschesten für mich aussieht.

Ihr glänzend Federkleid betört mich,
schwarzweiß mit einem langen Schwanz.
Allein ihr keckernd´ Lachen stört mich,
er trübt der Wunderschönen Glanz.

Ein kluger Kopf ist die Gesellin,
sie ist fürwahr intelligent.
Gewitzt, gewieft ist die Rebellin.
Ach – wenn sie doch nur singen könnt!

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Leonore Enzmann: Streifenhörnchen

26. Februar 2017

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Streifenhörnchen

© Leonore Enzmann

Eifrig sammelt jedes brav,
Futter für den Winterschlaf.
Dann im Lenz sind sie bereit,
wieder für die Paarungszeit,

Junge werden ausgetragen,
kommen so nach vierzig Tagen,
vier bis sechs sind rausgekrochen
und nach weiteren vier Wochen

sind die Jungen auch schon groß,
und es geht von vorne los.
Von der „Wiege“ bis zur „Bahre“,
leben cirka sie vier Jahre.

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Stefan Pölt: Schweinerei (Stachelschwein)

25. Februar 2017

Stachelschwein

Stachelschwein


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Schweinerei

© Stefan Pölt

„Sag, muss es auf der Kachel sein?“,
fragt seine Frau das Stachelschwein.
„Jetzt stell dich bitte nicht so an,
ich steh nun mal auf Kachelmann!“

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Stefan Pölt: Wolfsgeheul

25. Februar 2017

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Wolfsgeheul

© Stefan Pölt

„Du hast was mit dem Deppen Rolf?“,
fragt seine Frau der Steppenwolf.
„Kommt der in unsre Rudeltruppe,
mach ich aus seiner Nudel Suppe!“

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Stefan Pölt: Bodypainiting (Silberfuchs)

25. Februar 2017

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Bodypainiting

© Stefan Pölt

„Das war doch nur ein wilder Jux!“,
gesteht die Frau dem Silberfuchs.
„Es geht ja auch eventuell
das Rosa wieder aus dem Fell.“

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Stefan Pölt: Rosenkrieg (Gürteltier)

25. Februar 2017

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Rosenkrieg

© Stefan Pölt
 

„Ich trenne mich, es ist jetzt aus
und ich behalt das ganze Haus!“
„Vergiss es!“, zischt das Gürteltier,
„davon gehörn drei Viertel mir!“

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Leonore Enzmann: Tierliebe

25. Februar 2017

Ratte

Ratte


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Tierliebe

© Leonore Enzmann
 
Die Tierliebe bei mir kann man ermessen,
ich habe viele Tiere schon besessen.
Hamster, Vögel, Meerschwein, Katze, Hund,
lebten bei mir lange und gesund.

Hasen, Mäuse, Schlangen und Chinchilla
waren glücklich hier in meiner Villa.
Pferde, Kühe, Schweine, Schafe, Ziegen
hatte ich in meinen Ställen liegen.

Doch das Tier, das ich noch niemals hatte,
fehlt in meiner Sammlung: eine Ratte.
Dieses Tier, so wurd‘ mir prophezeit,
ist sehr familiär und auch gescheit.

Sie sieht gut, hört sehr gut, riecht fein und schmeckt,
was in unsrer Nahrung alles steckt.
Ich weiß, geht sie an etwas nicht heran,
dass auch ich es nicht genießen kann.

Vor den Einbrechern war mir stets bang,
es macht die Angst vor Räubern mich noch krank.
Lag ich in den Nächten früher wach,
hält das Tier die Diebe nun in Schach.

Verlasse ich zwecks Einkauf mal das Haus,
geht meine weiße Ratte mit mir aus.
Nicht jedermann, der dieses Tier erblickt,
ist von meinem Haustier sehr entzückt.

Auf meiner Schulter sitzt die Ratte sicher
und ich höre leise ihr Gekicher,
wenn einer schreit: oh Gott, wie furchtbar grässlich,
ach, wie ist das Vieh da oben hässlich!

Ich bin meist darüber leicht entsetzt,
was die Ratte aber nicht verletzt.
Tut es auch weh, so denke ich bei mir,
die Ratte ist ein rundum nützlich‘ Tier.

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Ronald Henss: Froschgedicht

5. Juli 2011

Frosch

Frosch

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Das Froschfoto
© Ronald Henss
 
Ein Mensch mit einer Kamera
schleicht sich heimlich an
weil er einen Frosch dort sah,
der – schwupps – ins Wasser sprang.
Nun harrt der Mensch am Uferrand
und starrt aufs Wasser ganz gespannt.
Als der Frosch zeigt seinen Kopf,
drückt blitzschnell mit Geschick
des Menschen Finger auf den Knopf,
die Kamera macht Klick!
Doch auf dem Foto – gar nicht schön –
ist nirgendwo ein Frosch zu sehn.

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Manfred Schröder: Hippocampus

6. Juli 2010

Hippocampus
© Manfred Schröder

Ein Pferd, es fiel einst in den See
und kam nie mehr ans Land.
Der Brehm hatte dann die Idee
und hat es Seepferdchen genannt.

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Alfons Pillach: Eisbär-Gedicht

2. Juli 2010

Kühle Freuden
© Alfons Pillach

Der Eisbär braucht ein dickes Fell
auf seiner Eisbergscholle,
und schmilzt das Eis im Frühjahr schnell,
dann träumt er von Frau Holle.

Der Eisbär liebt es nicht sehr heiß,
so lebte schon sein Ahne,
er mag so gerne Grönlandeis,
ganz hart und ohne Sahne.

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Alfons Pillach: Eleganz

30. Juni 2010

Eleganz
© Alfons Pillach

Im Café sitzt eine Frau,
deren Nagellack ist blau;
sie ist schlank wie eine Stange,
hat viel Rouge auf ihrer Wange.
Sie ist attraktiv, figürlich,
aber sie wirkt unnatürlich;
und der Hund, der bei ihr sitzt
und von ihrem Schößchen spitzt,
der hat kleine süße Löckchen
und ein kurzes Hunderöckchen.
Ach, wie sind die beiden fein!
Plötzlich hebt der Hund ein Bein,
er hat anderes im Sinn
und die Eleganz ist hin.

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Elfi Saupe: Schlaftiger

15. Mai 2010

Katze – Katzengedicht – Tiergedicht – Gedicht


Schlaftiger
© Elfi Saupe

Schlafe süß, mein kleiner Tiger,
träum vom Leben in der Nacht.
Scheint die Sonne auf dich nieder,
döst du friedlich durch den Tag.
Abends weckt dich dann ein Fieber,
treibt dich rastlos aus dem Haus.
Ich streck müde meine Glieder,
lieg im Bett und ruhe aus.

Nachts erlebst du Abenteuer,
die ich niemals kennenlern.
Morgens stehst du vor dem Fenster,
bist erschöpft und möchtest gern
in mein Bett, du schnurrst zufrieden,
deine Nacht war wohl nicht schlecht.
Sind wir auch so grundverschieden,
ist es doch für beide recht.



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Angelina de Satura: Maus Katze Hund

5. Mai 2010

Maus, Katze, Hund
© Angelina de Satura

Eine kleine Maus
Lief durchs ganze Haus

Da fiel eine Tatze
Die war von ’ner Katze

Der Boden blutrot
Und die Maus war tot

Da kam an der Hund
Biss die Katze wund

Sie war nicht mehr ganz
Ihr fehlte der Schwanz

Den trug der Hund stolz
Wie ein Stückchen Holz



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Katharina Britzen: Rache ist süß

5. Mai 2010

Gedicht – Imker – Biene – Stachel – heiteres Gedicht – Humor – humorvolles Gedicht – Tiergedicht


Rache ist süß
© Katharina Britzen

Es sprach der Imker zu der Biene,
doch nicht mit honigsüßer Miene.
Ei, du Flügeltier,
(ich glaub, es waren ihrer mehr als vier)
was machst du hier?
Flieg hinaus zu Strauch und Blum
mir zum Ruhm.
Daraufhin die Biene brummte, eher summte,
wo bleibt mein Lohn für diesen Fron?
Der Imker aufgebracht,
die Biene lacht,
statuiert mit ihrem Stempel ein Exempel,
indem sie kurz den Stachel zückt
und abdrückt.
Verrückt!



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Arnd Helsson: Amsel und Katze

18. April 2010

Gedicht – Tiere – Tiergedicht – Amsel – Katze – Amselgedicht – Katzengedicht – Apfel – Apfelbaum – Tatze – Gefahr – Rettung – Not – Lebensgefahr – lustiges Gedicht – Humor


Die Amsel und die Katze
© Arnd Helsson

Auf eines Apfelbaumes Ast
machte eine Amsel Rast.
Also sie so saß dort auf dem Baume
so ganz vertieft in ihrem Traume
merkt’ sie vor lauter Träumen nicht,
dass eine Katze sich anschlich.

Grad als die Katze hob die Tatze,
fiel herab von einem Aste
ein Apfel auf die Katzentatze.

Da schrie die Katze laut: „Miau!!!“
und aufgeschreckt von dem Radau
entkam in allerhöchster Not
die Amsel nur ganz knapp dem Tod.



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Arnd Helsson: Kröte in Not

18. April 2010

Gedicht – Tiere – Tiergedicht – Kröte – Krötengedicht – Reiher – Reihergedicht – Gefahr – Rettung – Not – Lebensgefahr – lustiges Gedicht – Humor


Kröte in Not
© Arnd Helsson

Es saß an einem Weiherrand
eine Kröte ganz entspannt.
Sie hatte grad ein Bad genommen
und wollte sich jetzt erst mal sonnen.
Traumvertieft bemerkt’ sie nicht,
dass ein Reiher sich anschlich.
Und so geriet die arme Kröte
unbemerkt in arge Nöte.

Der Reiher tat den Schnabel heben,
da kam ne Ente angeflattert
und der Reiher ganz verdattert
traf ganz knapp daneben.

Mit einem Satz und schreckensbleich
sprang die Kröte in den Teich.
Und so entkam in höchster Not
die gute Kröte knapp dem Tod.



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Arnd Helsson: Frauchen geht Gassi

18. April 2010

Gedicht – Hunde – Hundchen – Hündchen – Frauchen – Gassi – Hundespaziergang – Hundeleine – Hundehalter – Hundehaltergedicht – lustiges Gedicht – Tiergedicht – witziges Gedicht – Humor – Spottgedicht


Frauchen geht Gassi
© Arnd Helsson

Jeden Tag zur selben Stunde
dreht ein Hundchen seine Runde.
Und an der Leine ziehet mit
das Frauchen brav im Trippelschritt.

Als eines Tags sich losgerissen
das Hundchen von der Leine,
da musste in der Hecke pissen
das Frauchen ganz alleine.



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Arnd Helsson: Der eifersüchtige Frosch

18. April 2010

Gedicht – Frosch – Eifersucht – Rivale – Reiher – Neid – Frosch-Gedicht – Eifersucht-Gedicht – lustiges Gedicht – Tiergedicht – witziges Gedicht – Humor


Der eifersüchtige Frosch
© Arnd Helsson

Es saß ein Frosch am Weiherrand
und quakte laut und keck.
Doch als ihn dort ein Reiher fand,
tauchte er – schwupps – weg.

Schon kam vor Eifersucht ganz blind
ein Rivale angesprungen.
Da hat der Reiher ganz geschwind
halt diesen Frosch verschlungen.

Und die Moral von der Geschicht:
Neid’ die Braut dem Nachbarn nicht.
Blinde Eifersucht und Neid
führen oftmals nicht sehr weit.



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Arnd Helsson: Die vereitelte Frosch-Hochzeit

18. April 2010

Gedicht – Humor – lustiges Gedicht – witziges Gedicht – Tiergedicht – Frosch – Frosch-Gedicht – Frösche – Reiher – Hochzeit – Hochzeitsgedicht – Braut


Die vereitelte Frosch-Hochzeit
© Arnd Helsson

Es saß ein Frosch am Weiherrand
und quakte dort ganz keck.
Doch als ihn dort ein Reiher fand,
da war der Frosch – schwupps – weg.

Als dann vom Quaken ganz verzückt
die Froschfrau kam gesprungen,
da hat der Reiher ganz beglückt
auch noch die Braut verschlungen.

Fand auch die Frosch-Hochzeit nicht statt,
so wurde doch der Reiher satt.



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Arnd Helsson: Der geduldige Reiher

15. April 2010

Gedicht – Tiergedicht – Reiher – Reiher-Gedicht – Weiher – Frösche – Fische – Enten – Teich – lustiges Gedicht – heiteres Gedicht

Der geduldige Reiher
© Arnd Helsson

Es flog ein riesengroßer Reiher
zu einem kleinen Wiesenweiher.
Als der Reiher kam geflogen,
sind alle Tiere sehr erschrocken.
Rasch flatterten die Enten weg,
die Fische tauchten tief vor Schreck.
Die alten Frösche und die jungen
sind blitzschnell in den Teich gesprungen.

Nun steht der Reiher am Weiherrand
ganz still und starret ganz gebannt,
ob irgendwo ein Naseweis
sich an der Oberfläche zeigt.
Bewegt sich etwas, schnappt in Nu
der riesengroße Reiher zu.



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